| 1. Organisation
1.1. Der LFV überträgt alljährlich einem Veranstaltungsbewerber die Organisation
der Titelbewerbe.
1.2. Die Titelbewerbe sind in voller Übereinstimmung mit den geltenden
Bestimmung der ÖTO und den nachstehenden Austragungsregeln durchzuführen. Die
Austragung der Titelbewerbe hat im Freien stattzufinden.
2. Teilnahmeberechtigung an den Titelbewerben
2.1. Teilnahmeberechtigt sind:
2.1.1.
Reiter, die folgende Kriterien erfüllen:
- Stammmitglied in einem dem
Vorarlberger LFV angeschlossenen Reitverein - Österreichische Staatsbürgerschaft
- Besitz einer für das Austragungsjahr gültigen Reiterlizenz der jeweiligen
Sparte und Klasse.
2.1.2. Die teilnehmenden Pferde
müssen spätestens bis zum Nennungsschluss beim BFV für die Eintragung im
Pferderegister angemeldet (Einzahlung) oder bereits eingetragen sein. Die Pferde
dürfen das Turniergelände zwischen den Meisterschaftsbewerben verlassen.
2.2.
Jeder Reiter ist nur mit einem Pferd und nur in einer Kategorie startberechtigt.
3. Titelbewerbe
3.1. Die Titelbewerbe werden in den folgenden Kategorien
ausgetragen: - Jugendliche (8 - 15 Jahre) - Junge Reiter (16 - 21 Jahre) -
Allgemeine Klasse (19 Jahre und älter) - Senioren (40 Jahre und älter)
3.2. Die
Titelbewerbe bestehen - bei Jugendlichen aus zwei Dressurprüfungen der Kl. A (wahlweise Viereck 20 x 40m oder 20 x 60m; auf Trense)
- bei Junioren und Senioren aus zwei Dressurprüfungen der Kl. L (wahlweise Viereck 20 x 40m oder 20 x 60m; auf Trense)
- bei der Allgemeinen Klasse aus einer Dressurprüfung der Kl. M und einer Musikkür Kl. M (Viereck 20x60m; auf Kandare)
3.3. Die zwei Titelbewerbe der jeweiligen Klassen sind an
verschiedenen Tagen durchzuführen.
3.4. Die bei den Titelbewerben zu reitenden
Aufgaben werden vom Dressurreferat festgelegt.
3.5. In den Kategorien
„Allgemeine Klasse“ , „Junioren“ und „Senioren“ ist getrenntes Richtverfahren
anzuwenden.
3.6. Die Titelbewerbe können als offene Bewerbe ausgeschrieben
werden, wobei die Landesmeisterschaftsteilnehmer am Beginn des offenen Bewerbes
starten.
4. Ermittlung der Vorarlberger Landesmeister
4.1. Die Startreihenfolge
wird im ersten Teilbewerb mittels Los festgelegt (Los ist von einem Richter und
einem nicht bei der Meisterschaft startenden Reiter zu ziehen). Im zweiten
Teilbewerb wird in umgekehrter Reihenfolge, bezogen auf die Zwischenwertung,
gestartet.
4.2. Für die Ermittlung des Landesmeisters werden die Wertnoten bzw.
Prozentpunktesummen (zwei Kommastellen) aus den beiden Teilbewerben herangezogen
(nicht die Platzierung).
4.3. Für die Wertung in der Landesmeisterschaft ist
eine Wertnote von mindestens 5,0 (50%) notwendig.
4.4. Bei Wertnotengleichheit
wird die Prüfung des zweiten Tages höher bewertet.
5. Ehrenpreise
5.1. Die
Vorarlberger Landesmeister in allen vier Kategorien erhalten eine
Meisterschaftsschärpe (wird vom LFV gestellt und von einem Vertreter des
Präsidiums an den Veranstalter übermittelt).
5.2. Die drei Erstplatzierten jeder
Kategorie erhalten Meisterschaftsmedaillen (werden vom LFV gestellt und von
einem Vertreter des Präsidiums an den Veranstalter übermittelt).
Dressurreferat
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